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IMD 2: Weitere Hürden für Provisionsvermittlung?

08.07.2014 – Offenbar kursiert ein neues Arbeitspapier zum EU-Gesetzgebungsverfahren zu IMD 2. Laut Börsen-Zeitung sind zahlreiche Änderungen und Präzisierungen eingebaut, die strengere Vorgaben für den Versicherungsvertrieb bedeuten.

Im Grundsatzartikel finde sich eine Klausel, die vorsieht, dass der Versicherer seine Beschäftigten in einer Weise entlohnen muss, “die in Konflikt steht mit deren Auftrag, im besten Kundeninteresse zu handeln”.

Verabredungen von Verkaufszielen, Honorare oder anderweitige Arrangements dürfen nicht der Grund sein, “bestimmte Produkte zu empfehlen, obwohl andere Angebote dem Bedarf viel eher entsprechen”. Die EU, so die Börsen-Zeitung weiter, solle künftig die Möglichkeit erhalten, Formate und Inhalte der Verkaufsinformationen vorzugeben.

Vermittler sollen zudem offenlegen, ob sie eine breite Analyse vornehmen oder auf dem Weg zum passenden Produkt nur wenige Angebote in Betracht ziehen. Schließlich sollen laut Kompromissvorschlag des griechischen EU-Ratsvorsitzes auch Kapitalverflechtungen von Vermittlern mit Unternehmen offengelegt werden und Anpassungen bei Vorgeben zur separaten Kostentransparenz für die einzelnen Bestandteile von Koppelprodukten vorgenommen werden. Auch Qualifizierungsanforderungen im Vertrieb sollen verschärft werden. Makler im Nebenberuf sollen enger in den Anwendungsbereich der Richtlinie einbezogen werden als ursprünglich geplant. (vwh)

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