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Im Netz Verkaufen? Nur mit Genehmigung!

17.09.2015 – schwintowski1Vergleichsplattformen, deren Tätigkeit nach ihrem objektiven Erscheinungsbild auf den konkreten Abschluss eines Versicherungsvertrags gerichtet ist, agieren als Versicherungsvermittler und benötigen deshalb die Erlaubnis nach § 34 d GewO. Dies stellt Hans-Peter Schwintowski in seinem Beitrag in der aktuellen Ausgabe von Versicherungsrecht fest.

Die aus dieser Vermittlungstätigkeit der Versicherungsportale entstehende Frage lautet, ob die Portale wirklich Versicherungsmakler sind, schreibt Hans-Peter Schwintowski. Die daraus resultierende zweite Frage ist, ob die Portale die Anforderungen an die Statusinformation einerseits und die Beratungs- und Dokumentationspflichten andererseits erfüllen. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, stellt sich schließlich die Frage, ob die Portale die Versicherungsvermittlung im Einklang mit dem geltenden Lauterkeitsrecht (UWG) vornehmen.

Der Berliner Versicherungsjurist hatte sich in der Vergangenheit mehrfach kritisch über die Geschäftspraktiken von Vergleichsportalen wie Check 24 geäußert. Derzeit strengt der BVK eine Musterklage gegen Deutschlands führenden Onlinemakler an. Die Vermittler fordern, dass Check 24 die gesetzlich vorgeschriebenen Beratungspflichten erfüllt. (vwh)

Bild: Versicherungsrechtler Hans-Peter Schwintowski. (Quelle: Privat)

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Ausführlicher Expert: Internetplattformen im Spannungsfeld zwischen Versicherungsvermittlungs- und Lauterkeitsrecht. Hans Peter Schwintowski zur Bedeutung des Internets als Vertriebskanal, in VersR 25/15 (Einzelbeitrag zu 5,87 Euro)

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