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Ifo Index auf Jahrestief – DIW sieht Entspannung

31.07.2014 – Eine moderate Grunddynamik mit 0,4 Prozent Wachstum sieht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im aktuellen Konjunkturbarometer für das laufende Quartal. Das vor allen Dingen durch Brückentage magere Plus im zweiten Quartal werde sich für das dritte in ein deutlicheres wandeln.

Die Binnennachfrage in Deutschland entwickele sich positiv, die Exporte dürften allmählich zunehmen und die Finanzierungsbedingungen bleiben günstig. Doch die zuletzt eingetrübten Aussichten für den Euroraum und China, vor allem aber die geopolitischen Spannungen sprächen für eine nur moderate Grunddynamik.

“Die Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten könnten die Investitionsfreude der deutschen Unternehmen durchaus empfindlich dämpfen“, kommentiert DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner die Ergebnisse des aktuellen DIW-Barometers. „Sofern die Spannungen jedoch nicht weiter zunehmen, dürften die Investitionen weiter steigen.“

Der Ifo-Geschäftsklimaindex indes war zum dritten Mal in Folge gefallen. Mit 108 Punkten hatte dieser den tiefsten Stand seit Oktober 2013 erreicht. Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn geht in seiner Analyse bereits weiter als Fichtner: “Die geopolitischen Spannungen belasten die deutsche Wirtschaft.” Ein dritter Rückgang in Folge wird beim Ifo-Index als Trendwende gesehen. Von akuter Krise wollen Experten und Wirtschaftsvertreter daher auch noch nicht sprechen. Auch der Geschäftsklimaindex der EU-Kommision gab leicht nach.

EU-Index
Grafik: Auch der Geschäftsklimaindex der Europäischen Kommission zeigt einen leichten Rückgang. (Quelle: EU-Kommission)

Dagegen sind die Verbraucher laut aktuellem Gfk-Index guter Dinge: Die Einkommenserwartungen sind auf dem höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. (vwh)

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