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IDD-Richtlinie: BVK begrüßt Verzicht auf Veröffentlichung der Vermittlervergütung

03.07.2015 – Heinz_vwh“Wir begrüßen, dass das Provisions- bzw. Courtageverbot ebenso wie deren zwingende Offenlegung vom Tisch ist”, kommentiert Michael H. Heinz, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) die neue IDD-Vermittlerrichtlinie. “Die Angabe der Gesamtkosten, wie sie durch den deutschen Gesetzgeber auch im Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) festgeschrieben wurde, ist viel verbrauchergerechter. Dagegen stellen Angaben zu einzelnen Positionen, wie etwa den Provisionen, keinen Mehrwert für den Verbraucher dar.”

Konkretisiert wurden die Anforderungen an die Qualifikation der Vermittler. Die IDD sieht eine Fortbildungsverpflichtung von mindestens 15 Stunden im Jahr vor. “Die Anforderungen unserer branchenweiten Weiterbildungsinitiative “gut beraten” sind mit 40 Unterrichtseinheiten, das sind 30 Stunden, doppelt so hoch. Dies halten wir angesichts der Komplexität der Produkte und im Interesse des Verbrauchers für sachgerecht”, stellt Heinz fest.

Laut EU-Beschluss sollen künftig Produktinformationsdokumente kurz und knapp den Verbraucher über Risiken, Art und Umfang der Versicherungsleistung, Vertragskonditionen und Laufzeiten informieren. (vwh/ku)

Bild: BVK-Präsiden Michael H. Heinz (Quelle: BVK)

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