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Hufeld: Abschaffung des Garantiezinses wird 2018 überprüft

14.06.2016 – Hufeld_frank_beer_bafinBafin-Chef Felix Hufeld will bei der Manndeckung, in der sich “eine zweistellige Zahl” an Lebensversicherern und Pensionskassen befindet, hart durchgreifen: “Wir schreiten auch dann ein, wenn Versicherer 100 Euro monatlich versprochen haben, aber nur noch 99 Euro zahlen können”, sagt er im Interview mit dem Tagesspiegel.

Darüber, dass der Garantiezins in der Lebensversicherung unrealistische Garantieversprechen verhindert, ist man froh. Indes: “Angesichts der neuen europäischen Aufsichtsregeln von Solvency II wird aber 2018 überprüft, ob der Garantiezins weiterhin gebraucht wird oder nicht.”

Von den Produkten der privaten Altersvorsorge will Hufeld aber nicht grundsätzlich abraten: “Eine pauschale Verdammung von Riester ist völlig unangebracht und nicht zu begründen”, betont er. Auch würde er Freunden und Nachbarn durchaus eine Lebensversicherung empfehlen. “Wer zahlt ihnen denn sonst schon einen festen Betrag bis an Ihr Lebensende d.h. sichert, wie wir es in unserer nüchternen Sprache sagen, das Langlebigkeitsrisiko ab”, erklärt er im Interview mit dem Tagesspiegel.

“Man kann natürlich Dinge verbessern”, schränkt Felix Hufeld bei Riester ein. “Die Riester-Produkte sind sehr kompliziert, aber im Kern ist der Gedanke einer staatlich geförderten privaten Altersvorsorge richtig, und Riester hat sich insoweit bewährt.” (vwh/ku)

Bild: Bafin-Präsident Felix Hufeld (Quelle: Frank Beer / Bafin)

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