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Höherer Arbeitgeberbeitrag zur GKV widerspricht der Wettbewerbsidee

01.04.2015 – krankenversicherungskartenDer Vorschlag der SPD-Linken nach einem höheren Arbeitgeberbeitrag zur GKV erstickt den Wettbewerb zwischen den Krankenkassen im Keim, befürchtet das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW). So würde dieser zu steigenden Arbeitskosten führen, die sich mittelfristig negativ auf den Arbeitsmarkt auswirkten.

Zudem befürchtet das IW, dass Entwicklung der Beitragseinnahmen gebremst und der Finanzierungsdruck noch weiter ansteigt. Ein höherer allgemeiner Beitragssatz würde vielmehr den Wettbewerbsgedanken “ad absurdum” führen.

Vielmehr sei es gerade die Idee der kassenindividuellen Zusatzbeiträge, wodurch die Krankenkassen besonders gut positioniert seien, die sich bei steigenden Ausgaben “um eine wirtschaftliche Versorgung” bemühten.

Damit dieser Anreiz “nicht schon im Ansatz versiegt”, dürfe das Gesundheitsministerium angesichts drohender Ausgabensteigerungen “nicht für zusätzliche Beitragseinnahmen sorgen”, so das IW. (vwh/td)

Bildquelle: Tim Reckmann / pixelio.de

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