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Hohe Akzeptanzhürden bei der Beratung auf Honorar

19.07.2013 – Der Maklerpool BCA AG erwartet durch die gesetzliche Regelung der Honoraranlageberatung für Finanzprodukte mittelfristig keine nennenswerte Abkehr von der provisionsbasierten Beratung, heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Unternehmens.

Das mittlerweile verabschiedete Honoraranlageberatungsgesetz betrifft die Vermittlung von Finanzprodukten. Die BCA begrüße zwar die gesetzliche Verankerung der Finanzberatung auf Honorarbasis als eine weitere Möglichkeit neben der provisionsbasierten Beratungsform. Honorarberatung sei aber nur eine von mehreren Vergütungsformen und sage nichts über die Beratungsqualität aus. Die Erfahrungen auch für Versicherungsprodukte hätten gezeigt, dass die Honorarberatung in der Breite nicht praxisrelevant sei. Die Mehrheit der Bürger sei gemäß Umfragen nicht bereit, für eine Versicherungsberatung ein festes Honorar zu bezahlen, das bei gründlicher Beratung höher als eine Courtage sein könnte, ergänzt BCA-Vorstand Jutta Krienke. Eine angemessene Courtage ermögliche den Zugang zu bezahlbarem unabhängigem Rat – und der Schadenfall sei gleich mit abgedeckt. Die Honorarberatung führe hierzulande immer noch ein Nischendasein. Anders als in anderen europäischen Ländern seien die Anleger hierzulande provisionsbasierte Vergütungen gewohnt. Die Akzeptanzhürden für eine Honorarberatung seien entsprechend hoch.

Link: Akzeptanz der Honorar-Beratung nicht ausgeprägt (PDF)

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