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Herbstwirtschaftsprognose: Anzeichen für Wende in Europas Wirtschaft

06.11.2013 – eu-kommission-15Europas Wirtschaft erholt sich allmählich. Zu diesem Ergebnis kommt die EU-Kommission in ihrer am Dienstag vorgestellten Herbstwirtschaftsprognose. Dazu der für Währung und den Euro zuständige Kommissionsvizepräsident Olli Rehn: „Es mehren sich die Anzeichen, dass die europäische Wirtschaft einen Wendepunkt erreicht hat. Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen in Europa haben das Fundament für wirtschaftliche Erholung gelegt”.

In den vergangenen Monaten gab es vielversprechende Anzeichen für eine allmähliche wirtschaftliche Erholung in Europa. Nachdem die europäische Wirtschaft bis zum ersten Quartal 2013 kontinuierlich geschrumpft war, begann sie im zweiten Quartal wieder zu wachsen, und im weiteren Jahresverlauf dürfte mit einem weiteren Anstieg des realen BIP zu rechnen sein.

Im zweiten Halbjahr 2013 wird in der EU ein Wachstum von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erwartet. Auf Jahresbasis wird das diesjährige reale BIP-Wachstum auf 0,0 Prozent in der EU und -0,4 Prozent im Euroraum geschätzt. Den Projektionen zufolge wird das Wirtschaftswachstum im Prognosezeitraum anziehen und im Jahr 2014 1,4 Prozent in der EU bzw. 1,1 Prozent im Euroraum und im Jahr 2015 1,9 Prozent in der EU bzw. 1,7 Prozent im Euroraum erreichen.

Da die Arbeitsmarktentwicklung der Entwicklung des BIP in der Regel um mindestens ein halbes Jahr hinterherhinkt, dürfte die Wiederbelebung der Wirtschaftstätigkeit sich nur allmählich in der Schaffung von Arbeitsplätzen niederschlagen. Im laufenden Jahr ist die Arbeitslosigkeit in einigen Ländern immer noch sehr hoch und die Beschäftigung weiterhin rückläufig. In den vergangenen Monaten hat jedoch eine Stabilisierung der Arbeitsmarktbedingungen eingesetzt, und es wird ein moderater Rückgang der Arbeitslosigkeit auf 10,7 Prozent in der EU und 11,8 Prozent im Euroraum bis 2015 erwartet, wobei auch künftig erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern bestehen werden.

Die Verbraucherpreisinflation wird mit Raten von knapp 1½ Prozent sowohl in der EU als auch im Euroraum im Prognosezeitraum weiterhin gedämpft sein. (vwh)

Links: Website der EU Kommission – Deutsche Vertretung, Herbstwirtschaftsprognose im Gesamtüberblick

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