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Hannoversche: Deutsche sorgen privat zu wenig vor

23.10.2014 – SparenZwei Drittel der Bundesbürger sind unsicher, mit ihrer gesetzlichen und privaten Rente ihren Lebensunterhalt im Alter bestreiten zu können. Besonders ängstlich blicken Frauen in Sachen Rente in die Zukunft: für 72 Prozent sieht die Zukunft unsicher aus. Auch Geringverdiener sehen sich bei der Vorsorge nicht optimal aufgestellt.

Jeder dritte Deutsche ist sich sicher, seine Lebenshaltungskosten im Ruhestand bewältigen zu können. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der repräsentativen Studie der Hannoverschen, die von Yougov durchgeführt wurde. Die Besorgnis der Deutschen ist demnach nicht unbegründet: Bei der monatlichen Altersvorsorge gibt es große Unterschiede zwischen den tatsächlichen und erforderlichen finanziellen Beiträgen zur Vorsorge. Durchschnittlich geben die Deutschen monatlich 76 Euro für die Absicherung im Alter aus.

Besonders groß ist Unterschied zwischen den Geschlechtern: Während Männer mit 98 Euro monatlich vorsorgen, liegen Frauen mit 56 Euro deutlich zurück. Demgegenüber halten die Befragten im Durchschnitt pro Monat 128 Eurofür notwendig. Das Bewusstsein der Unterversicherung ist keine Sache des Einkommens, sondern zieht sich quer durch alle Einkommensschichten. Geringverdiener mit einem Haushaltsnettoeinkommen (HNE) bis 1.000 Euro legen im Schnitt rund 18 Euro für Rente und Pflege pro Monat zurück, halten jedoch 98 Euro für notwendig, was vermutlich aber nicht realistisch ist. Gutverdiener mit einem HNE zwischen 4.000 und 5.000 Euro investieren nur 182 Euro, während sie 235 Euro für erforderlich halten.

75 Prozent haben große bis sehr große Angst, sich im Alter nicht mehr frei bewegen zu können. Mit 73 Prozent belegt die Angst, später von anderen Menschen abhängig zu sein, den zweiten Platz. Auch die Besorgnis, im Alter ein Pflegefall zu werden, ist mit 68 Prozent sehr groß.  (vwh)

Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

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