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Grüne wollen Riester-Rente abschaffen

06.06.2016 – Rente_Fotolia_102923085Die Grünen halten die Riester-Rente in ihrer bisherigen Form für gescheitert. Dies geht aus einem Abschlussbericht hevor, denn die Rentenkommission der Partei am Freitag vorgestellt hat. “Die geförderte private Altersvorsorge ist in ihrer bisherigen Ausgestaltung gescheitert”, heißt es darin laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung (FAZ).

Stattdessen setzen die Grünen auf die gesetzliche Rente als die Altersvorsorge Nummer eins – ergänzt um Betriebsrenten. Nach den Plänen der Partei solle es daher künftig eine Garantierente oberhalb der Grundsicherung geben. Diese soll für alle gelten, “die den größten Teil ihres Lebens gearbeitet, Kinder erzogen, andere Menschen gepflegt oder sonstige Anwartschaften in der Rentenversicherung erworben haben”, heißt es bei der FAZ weiter.

Mittelfristig soll die gesetzliche Rente auch für Beamte, Abgeordnete und Selbständige gelten. Frauen mit häufigen Erwerbslücken durch die Kindererziehung sollen laut Bericht künftig eine “eigenständige Alterssicherung” durch ein “obligatorisches Splitting” erhalten. Gleichzeitig solle die Riester-Rente in ein “einfaches, kostengünstiges und sicheres Basisprodukt” verwandelt und öffentlich verwaltet werden. Uneinigkeit herrscht hingegen darüber, ob und wie die die staatlichen Zulagen weiter gewährt werden sollen. (vwh/td)

Bildquelle: Fotolia

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