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Griechenland-Frage: Merkel will Meinungsverschiedenheiten ausräumen

20.03.2015 – “Wir werden Zeit haben, ausführlich miteinander zu reden, vielleicht auch zu diskutieren”, hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Euro-Gipfel gesagt. Sie freue sich auf das Treffen Alexis Tsipras am Rande des Gipfels. Beim Treffen gestern Abend nach dem Europäischen Rat waren neben Ratspräsiden Donald Tusk von EU-Seite Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem sowie EZB-Präsident Mario Draghi mit von der Partie.

Angela Merkel erklärte gestern laut n-tv: Beendet werde die Krise nur in einem “Zusammenspiel von Solidarität und griechischer Eigenanstrengung”. Über ein möglicherweise im Sommer anstehendes drittes Hilfsprogramm spricht die Kanzlerin nicht. Sie sagt: “Nur so wird es gehen, indem man Vereinbarungen trifft und sich alle auch an Vereinbarungen halten.”

Tsipras_Hanitzsch

Im Vorfeld des Euro Gipfels war schon spekuliert wurden, ob Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit seiner unnachgiebigen Position und Angela Merkel “guter Bulle, böser Bulle” spielen.

Eine schnelle Lösung könne niemand erwarten, sagte Merkel noch. Aber sie führe alle Gespräche in dem Verständnis, dass aus Meinungsverschiedenheiten Gemeinsamkeit wird.

Zu den Reparationsforderungen von Griechenland signalisiert das Auswärtige Amt indes Kompromissbereitschaft. Michael Roth, Staatsminister im Auswärtigen Amt, hat sich gestern offen für die Idee gezeigt, den deutsch-griechischen Zukunftsfonds aufzustocken. (vwh/ku)

Karikatur: Dieter Hanitzsch

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