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Greespan ! – Bernanke ! – Yellen ?

13.02.2014 – Janet-YellenGroß war die Erwartung an die erste Rede der neuen Präsidentin des Federal Reserve Board (Fed), Janet Yellen, groß war auch die Nervosität an den internationalen Märkten. Uneinheitlich zeigten sich diese und auch jetzt, nach der Antrittsrede vor dem US-Kongress, die als Richtschnur für mindestens dieses Jahr gelten muss, kann von einer dauerhaften Beruhigung der Märkte kaum die Rede sein.

“Eine große Kontinuität” hat Janet Yellen, die Wirtschaftswissenschaftlerin aus New York City, zwar versprochen, dabei gilt die 68-jährige eigentlich als Verfechterin einer expansiven Geldpolitik. Die Nachfolgerin von Ben Bernanke signalisierte, dass die schrittweise Drosselung der Anleihekäufe um zehn Mrd. Dollar pro Sitzung weitergehen wird. Zudem bekräftigte Yellen die Aussage, dass der Leitzins nahe null bleiben soll, lange nachdem die Arbeitslosenquote unter 6,5 Prozent gefallen ist. Das hat direkte Signalwirkung auch auf die EZB. Beobachter, die geglaubt haben, die Europäische Zentralbank würde schon bald die Zinsen wieder anheben, dürften sich widerlegt sehen.

Auch wenn sich der US-Arbeitsmarkt wieder erholt hat, werde es keine automatische Reaktion in Form von Zinserhöhungen geben, so Yellen weiter. Einen konkreten Zeitpunkt für die Zinswende nannte sie auch nicht. Die unter der Fed-Politik leidenden Schwellenländer und dort investierende institutionelle Anleger haben sich sicher mehr erwartet. Aber immerhin ist jetzt erst einmal Ruhe eingekehrt, denn “same procedure as every year” bedeutet immerhin Planungssicherheit, auch wenn zurzeit gar nichts sicher scheint. (vwh)

Siehe auch UNTERNEHMEN, Reaktion der Allianz auf die Yellen/Bernanke-Politik.

Bild: Welchen Kurs wird Yellen einschlagen? Die Beobachter sind sich noch nicht einig. (Quelle: FED)

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