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Green Economy wird zur Pleitebranche

12.02.2014 – asbeck-solarworld-150Sie heißen “CentroSolar”, “Windwärts”, “Solon” oder “Bard”, bekanntere Namen lauten “Solarworld”, “Vestas”, “Conergy” oder “Bosch Solar Engery”. Mit ihnen verband sich die Hoffnung auf sauberen Ökostrom, gute Renditen und ein reines Gewissen. Doch grün ist hier nicht die Farbe der Hoffnung sondern die der Pleite. Sage und schreibe 39 Unternehmen aus der Naturstrombranche mit ernsthaften Problemen nennt das Wirtschaftsmagazin Handelsblatt in einer aktuellen Aufstellung.

Droht das Mammutprojekt Energiewende zu scheitern? Das fragen sich nicht nur besorgte Verbraucher, sondern vor allen Dingen die zahlreich investierenden Unternehmen der Investmentbranche und Kapitalanleger. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht Insolvenzen vermeldet oder Entlassungen ausgesprochen werden. “Die grüne Revolution in der deutschen Industrie sollte zu einem neuen Beschäftigungswunder in Deutschland führen. Doch zur guten Lage am Arbeitsmarkt tragen die mit Milliardensummen geförderten Ökobranchen kaum bei. Im Gegenteil: Vor allem in der Solarindustrie gehen derzeit tausende Arbeitsplätze verloren”, fasst die Frankfurter Allgemeine Zeitung das Desaster zusammen. Jeder dritte Arbeitsplatz ist in der Branche mittlerweile weggefallen.

Diese Meldungen haben Signal-Charakter und werden Auswirkungen auf das Investitionsklima in der Branche haben. Die Versicherer als große Kapitalsammelstellen und institutionelle Investoren werden ihre Engagements in dieser Richtung zukünftig sehr genau unter die Lupe nehmen. Ihre Investitionen müssen profitabel, sicher und langfristig orientiert erfolgen. Die Gothaer hat hier zuletzt eine eigene Duftmarke gesetzt und 150 Mio. Euro auf 20 Jahre in Wind- und Solarparks gesteckt (VW-heute berichtete). (ak)

Links:FAZ – Jede dritte Stelle in der Solarindustrie ist weg, Zukunftstechnologie wird zur Pleitebranche

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