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Graues Deutschland: Bevölkerung immer älter

04.11.2016 – rente_Erwin Lorenzen_pixelio.deDie Deutschen werden im Durchschnitt immer älter. Demnach ist der Altersdurchschnitt nach Angaben des Branchenverbandes GDV seit 1995 von 40,0 auf 44,2 Jahre gestiegen. Ältestes Bundesland ist demnach Sachsen-Anhalt mit 47,4 Jahren. Am jüngsten sind hingegen die Einwohner der Hansestadt Hamburg mit 42,3 Jahren. Auf kommunaler Ebene gehören Dessau-Roßlau und das Altenburger Land zu den Regionen mit dem höchsten Altersschnitt.

So liegt das Durchschnittalter in den beiden ältesten Regionen Deutschlands bei 49,8 Jahren. Zum Vergleich: Im baden-württembergischen Freiburg sind die Menschen mit 40,2 Jahren statistisch gesehen fast zehn Jahre jünger. Am schnellsten gealtert ist nach Angaben des Branchenverbandes die Stadt Suhl: Seit 1995 sind die Menschen dort um etwa 10,5 Jahre gealtert. Mit 49,4 Jahren liegt die thüringische Stadt zudem auf Platz Drei der ältesten Regionen Deutschlands. Verjüngt hat sich hingegen die Bevölkerung in Frankfurt am Main, wo das Durchnittsalter um 0,7 auf 40,8 Jahre gesunken ist.

Greiser Osten, junger Süden

Aufhalten lässt sich der Alterungsprozess jedoch nicht: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wird das Durchschnittsalter in Deutschland demnach bis 2060 auf 47,6 bis 50,6 Jahre steigen. Dies sei jedoch davon abhängig, wie sich Zuwanderung und Geburtenrate weiter entwickeln wird, so die Statistiker. Zum Vergleich: 1990 betrug das durchschnittliche Alter der Deutschen noch 39,3 Jahre. 1970 gar erst rund 36,2 Jahre. (vwh/td)

Bildquelle: Erwin Lorenzen / pixelio.de

Grafikquelle: GDV

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