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Grauer Kapitalmarkt: Entwurf mit Luft nach oben

13.11.2014 – Kleinanleger_BirgitH_pixelioDas Kabinett hat den Gesetzentwurf zum Kleinanlegerschutz gebilligt: durch Informationspflichten und neue Befugnisse für die BaFin sollen Anleger besser vor Risiken des Grauen Kapitalmarkts geschützt werden. Verbraucherschützern geht der Entwurf inklusive Prospektpflicht auf alle Vermögensanlagen noch nicht weit genug.

Bis dato hatte nur der regulierte Teil der Finanzmarktes mit Banken und Versicherer über Art, Gegenstand und Risiken in der Anlage informieren müssen.

„Die Probleme im Vertrieb wird man nur mindern können, wenn diese hochspekulativen Produkte, nicht beliebig beworben werden dürfen“, kritisiert Klaus Müller, Chef der Verbraucherzentralen (VZBV), den aktuellen Entwurf. Denn die geforderte Begrenzung der Werbung auf Wirtschaftspresse sei nun nicht mehr vorgesehen. Kritisch sieht der VZBV, dass der Gesetzentwurf weiterhin Ausnahmen vorsieht. So sind für Darlehen, die nur nachrangig bedient werden, Ausnahmen von der Prospektpflicht vorgesehen. (siehe auch VERTRIEB).

Bei diesem Modell, das heute bereits vermehrt genutzt wird, plädiert Müller für eine Begrenzung von beispielsweise 1.000 Euro pro Anlage. (vwh/ku)

Bildquelle: BirgitH/ pixelio

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