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GKV-Spitzenverband: Bayerns Gesundheitsministerin kritisiert Monopol

23.08.2016 – Als realitätsfern und zentralistisch hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) kritisiert. “Das Monopol des GKV-Spitzenverbands auf Bundesebene hat sich nicht bewährt”, sagte die CSU-Politikerin nach Informationen von finanzen.net.

So kritisiert die CSU-Politikerin die lange Verfahrensdauer des GKV-Spitzenverbandes bei der Zulassung von Arzneimitteln, Hebammen oder Hilfsmitteln. Dabei sei Bayern ihrer Ansicht nach mit konkreten Folgen von realitätsfernen oder verspäteten Berliner Entscheidungen am “grünen Tisch” konfrontiert.

Huml plädierte für die Einrichtung von GKV-Spitzenverbänden in den Bundesländern mit entsprechenden ausgestatteten Kompetenzen. Sie kündigte an, für ihren Vorstoß bei anderen Ländern zu werben mit dem Ziel, ein Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) zu erreichen.

Indes schloss die Ministerin auch eine Bundesratsinitiative Bayerns nicht aus: “Nicht nur in der Finanzierung der GKV, sondern auch in deren Organisation müssen wieder vermehrt regional angepasste Lösungen ermöglicht werden.” So könnten prinzipiell auch einem Spitzenverband auf Landesebene sämtliche Bundeskompetenzen übertragen werden. (vwh/mvd)

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

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