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GKV kritisiert ablehnende Haltung der Hebammen

20.05.2015 – ann_marini_gkvDie Hebammenverbände haben laut GKV-Spitzenverband ein Konzept der gesetzlichen Krankenversicherer abgelehnt, das einen Ausgleich für steigende Haftpflichtprämien vorsehen soll. Nach Verbandsangaben sollte demnach jede Hebamme “künftig eine individuelle und an den tatsächlichen Haftpflichtkosten orientierte zeitnahe Finanzierung” ohne Zusatzbelastungen für den Beitragszahler erhalten.

Wie Ann Marini, stellvertretende Pressesprecherin des GKV-Spitzenverbandes mitteilt, halten diese “an einem Haftpflichtausgleich fest, bei dem Hebammen mit vielen Geburten nach wie vor überbezahlt werden. Zusätzlich soll die gesetzliche Krankenversicherung einen Ausgleich in Form eines Sicherstellungszuschlags für die Hebammen finanzieren, die nur wenige Geburten betreuen.”

Bleibe es bei einer ablehnenden Haltung der Verbände, “müssten gerade die Hebammen, die finanzielle Hilfe für die Versicherungsprämien brauchen, länger als notwendig auf eine Unterstützung warten”, bemängelt der GKV-Spitzenverband. (vwh/td)

Bild: Ann Marini, stellvertretende Pressesprecherin des GKV-Spitzenverbandes (Quelle: GKV)

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