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Gesetzliche Krankenkassen mit Millionen-Defiziten

01.12.2014 – Medizin_Thorben Wengert_pixelioDie gesetzlichen Krankenkassen haben 2014 Minus gemacht – die FAZ kommt in ihrer Rechnung auf 740 Millionen, das Handelsblatt indes weiß, warum dies so kommen musste.

Im vergangenen Jahr stand noch ein Plus von 1,5 Mrd. während dieses Jahr die Reserven angegangen mussten. „Der Trend stimmt, denn die Ausgaben für Medikamente, Arzthonorare und Kliniken steigen schneller als Einnahmen”, nahm der Spitzenverband der GKV im Handelsblatt Stellung.

Innerhalb des Kassenlagers ergibt sich dem FAZ-Bericht zufolge ein sehr unterschiedliches Bild. Während die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) und die Knappschaft Überschüsse von 350 und 118 Millionen Euro ausweisen, schreiben alle anderen rote Zahlen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Angaben der Krankenkassen.

Demnach kommen die Innungskassen nach neun Monaten auf ein Defizit von 118 Millionen Euro, die Betriebskrankenkassen auf ein Minus von 257 Millionen Euro und die Ersatzkassen, der Marktführer, gar von 830 Millionen Euro. (vwh/ku)

Bildquelle: Thorben Wengert/ pixelio

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