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Geld bleibt Faktor Nummer eins für Jobwechsel

30.07.2014 – iab-logo-150Geld ist tatsächlich der Hauptgrund für einen Jobwechsel. 71 Prozent der Angestellten in Deutschland sehen bei einem Angebot die bessere Bezahlung als entscheidend an. Im jüngsten Randstad Workmonitor reiht sich Deutschland hier im Mittelfeld ein.

Dagegen verlassen sich 93 Prozent z.B. der Mexikaner zur Bewertung der Attraktivität ihres Jobs allein auf den Gehaltszettel. In Luxemburg dagegen sind das lediglich 53 Prozent. Offenbar spielen hier andere Faktoren ebenfalls eine wichtigere Rolle.

Entscheidend indes ist dafür überhaupt ein Angebot auf dem Arbeitsmarkt: Das IAB-Arbeitsmarktbarometer bleibt weiterhin unter der neutralen Marke von 100 Punkten. Im Juli gab der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geringfügig um 0,3 auf 99,3 Punkte nach. „Dies signalisiert nach wie vor eine Stagnation der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit für die nächsten drei Monate“, erklärte am Dienstag Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“.

„Die Arbeitsagenturen sehen weiterhin keine anziehende Dynamik für einen Abbau der Arbeitslosigkeit“, so Weber. Eine drohende Verschlechterung der Arbeitsmarktlage sei aus dem Stand des IAB-Arbeitsmarktbarometers aber auch nicht abzulesen.

„Die weltwirtschaftliche Lage dreht sich etwas zum Ungünstigeren“, sagte Weber. Das liege zum einen an den Belastungen durch die militärischen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten. Aber auch in der Eurozone habe sich eine Trendwende nach der langen Rezession noch nicht überall etablieren können. Die Auswirkungen seien auch in der deutschen Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt zu spüren. (vwh)

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