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GDV unterbreitet Vorschläge zur bAV

28.11.2013 – gdv-logoDie Diskussion um die Erhöhung der Attraktivität der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland hat dazu geführt, dass der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nun ein Gesamtkonzept dazu vorgelegt hat. Hier geht es u.a. um eine zeitgemäße Anpassung der steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Förderung. Auch sollten die Rahmenbedingungen für die Absicherung ganzer Belegschaften und der Vorsorgeanreiz für Geringverdiener verbessert werden.

Mit Sorge sieht der GDV, dass bewährte Instrumente, die anfangs den dynamischen Ausbau der betrieblichen Altersversorgung maßgeblich unterstützt haben, nun in Frage gestellt werden. So fordert der Verband die Beibehaltung der Sozialversicherungsfreiheit der Entgeltumwandlung. Durch die Abschaffung würden erfolgreichen tariflichen Modellen die Grundlage entzogen. Auch warnt der Verband vor der Einführung von Zusatzbeiträgen in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Der GDV sieht in folgenden Maßnahmen einen wesentlichen Impuls zur Erhöhung der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland:

  • Die steuer- und sozialversicherungsrechtliche Förderung der bAV über § 3 Nr. 63 EStG bzw. § 1 Nr. 9 der Sozialversicherungsentgeltverordnung sollte auf 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung angehoben werden.
  • Es sollten die Rahmenbedingungen dafür verbessert werden, dass Automatismen in der betrieblichen Altersversorgung künftig die Absicherung ganzer Belegschaften erleichtern. Arbeitgebern, die sich freiwillig für die Einführung von Opting-Out-Modellen entscheiden, sollte auch Rechtssicherheit hinsichtlich der Einbeziehung bestehender Arbeitsverhältnisse gegeben werden.
  • Für Geringverdiener sollte ein hinreichend hoher Freibetrag für die Eigenvorsorge, zu der auch die betriebliche Altersversorgung gehört, geschaffen werden. (vwh)

Link: Vorschläge des GDV zur Verbesserung der Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung und zur Begleitung eines flexiblen Übergangs in die Rentenphase (PDF)

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