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GDV: Unkomplizierte Regulierung im Eigeninteresse

17.11.2014 – rollingerFaktencheck: Fast 90 Prozent sind mit der Schadenbearbeitung zufrieden. Der GDV stellt die Ergebnisse einer Yougov-Umfrage einer Umfrage des DAV entgegen, wonach das Regulierungsverhalten angeblich zu wünschen übrig ließe.

Norbert Rollinger sagt in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des GDV-Hauptausschusses Schaden- und Unfallversicherung: “Es überrascht mich nicht, dass eine Umfrage unter Anwälten zu dem Ergebnis kommt, dass es sinnvoll ist, im Schadenfall einen kompetenten Fachanwalt zu Rate zu ziehen.”

Der GDV hält gegen die Umfrage des Deutschen Anwaltvereins DAV, es gebe keine bewusste Verzögerung oder gar Vereitelung von Ansprüchen, und beruft sich auf den Ombudsmann. Demnach bearbeiteten die Schaden- und Unfall-, sowie Berufsunfähigkeitsversicherer über 23 Millionen Schäden und Leistungsanträge. Dazu gab es beim Ombudsmann nur rund 8.200 zulässige Beschwerden, so der GDV.

Des weiteren sehen die Anwälte höchstes Konfliktpotential in der Berufsunfähigkeits- und der Gebäudeversicherung, da es häufig um sehr hohe Entschädigungssummen gehe. Laut GDV seien Konflikte zwischen Verbrauchern und Versicherern die Ausnahme. So komme es in der Berufsunfähigkeitsversicherung nur bei rund zwei Prozent der Leistungsentscheidungen zu Gerichtsverfahren.

Laut DAV-Umfrage geht eine Mehrheit der Anwälte davon aus, dass sich das Regulierungsverhalten in den letzten fünf Jahren verschlechtert habe. Der GDV beruft sich hingegen auf den aktuellen Yougov „Servicebarometer Assekuranz 2013“, wonach fast 90 Prozent der Befragten die Regulierung eines erlittenen Schadens als sehr positiv bewerteten.

Zum Vorwurf der längeren Bearbeitungszeiten entgegnet der GDV, dass Versicherer “ein originäres unternehmerisches Interesse an einer zügigen und unkomplizierten Schadenbearbeitung” hätten. Dennoch sei eine genaue Prüfung zum Schutz der Versichertengemeinschaft nötig.

Zudem vertreten die Anwälte laut Umfrage die Ansicht, das Schadenmanagement der Kfz-Versicherer diene u.a. dazu, die Beauftragung einer Anwaltskanzlei zu verhindern. Aus Sicht des GDV hingegen Ein folge ein aktives Schaden- und Leistungsmanagement der Kfz-Versicherer vielmehr den Kundenbedürfnissen nach umfassender und rascher Schadenregulierung. (vwh/td)

Link: Der vollständige Faktencheck des GDV

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