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GDV: Positionen für die europäischen Taktgeber

11.04.2014 – gdvlogoRund sechs Wochen vor der Europawahl positionieren sich die deutschen Versicherer: Der europäische Gesetzgeber gibt in zentralen Rahmenbedingungen wie  bei Solvency II den Takt vor. Worauf es in der nächsten Brüsseler Legislatur ankommt, hat der GDV in einer politischen Dokumentation aufbereitet.

Mit dem Durchbruch der Omnibus-II-Richtlinie hat das Europaparlament jüngst den Weg geebnet für Solvency II: Der GDV begrüßt die Grundidee des europäischen Aufsichtsregimes für Versicherer, mahnt hier aber auch an, nationale Besonderheiten nicht aus dem Blick zu verlieren. Bei der Bewertung langfristiger Garantien soll die Zinsstrukturkurve ohne Abschlag herangezogen werden dürfen. Für kleinere Unternehmen wünscht sich der GDV Flexibilität bei Berichts- und Dokumentationspflichten. Zudem drängt er darauf, Marktrisiken realistisch auszugestalten und die Zinszusatzreserve zu berücksichtigen.

Für ein Ende der Niedrigzinspolitik plädiert der GDV hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit der Lebensversicherung. Ebenso steht er für eine Modifikation bei den Bewertungsreserven-Beteiligung auf festverzinsliche Papiere. Darüber fordert der GDV “keine vorschnelle Festlegung beim Höchstrechnungszins” und “keine Änderung der Mindestzuführungsverordnung.”

Weiter stehen auf der positionellen Agenda ein IT-Sicherheitsgesetz zum Schutz elektronischer Geschäftsprozesse und die Unterstützung energiepolitischer Pläne für die Energiewende. Gerade hier gehe es zum Beispiel darum, Eigenmittelanforderungen für Investitionen in Energie- und Infrastrukturprojekte zu reduzieren und Risikominderung als Planungsprinzip bei Offshore-Windparks zu etablieren.  (vwh)

Link: Die Positionen der deutschen Versicherer 2014 (PDF-Broschüre)

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