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GDV lehnt interne Beschwerdeverfahren für Vermittler ab

12.07.2013 – GDVFür unangemessen und nicht praktikabel hält der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Leitlinien für interne Beschwerdebearbeitung durch die Versicherungsvermittler einzuführen. Diese seien organisatorisch aufwändig, qualitativ nicht absicherbar und in ihrer Verbraucherschutzwirkung fragwürdig, heißt es in der Stellungnahme des GDV.

Damit spricht sich der GDV deutlich gegen Pläne der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersvorsorge (Eiopa) aus, Richtlinien für internes Beschwerdemanagement durch Vermittler zu erlassen. Die bestehenden externen Wege, beim Ombudsmann sowie auch unmittelbar beim Versicherungsunternehmen Beschwerdeverfahren durchzuführen, seien ausreichend und sogar im Sinne des Verbraucherschutzes besser. So müssten sich Vermittler, die häufig Einzelunternehmer seien, bei einem internen Verfahren selbst bewerten. Nur in den „seltensten Fällen“ würde ein solcher Vermittler ein Fehlverhalten einräumen und dem Kunden Schadenersatz leisten, heißt es beim GDV. Auch eine Wettbewerbsverzerrung durch national ausgestaltete Beschwerdeverfahren, sieht der GDV nicht. „Die bestehenden Unterschiede in der Umsetzung von Art. 10 IMD 1 führen zu keinen erkennbaren Nachteilen zu Lasten der Verbraucher“, heißt es. Eiopa hat ein Konsultationsverfahren abgeschlossen, das Leitlinien für die Beschwerdebearbeitung durch Versicherungsvermittler vorsieht. Die Ergebnisse eines Best-Practice-Berichts sollen in diesem Herbst vorliegen.

Foto: GDV

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