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GDV kritisiert Verbraucherzentrale

13.12.2013 – gdv-logoDer Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wehrt sich in einer dezidierten Stellungnahme gegen die Darstellung der Initiative Finanzmarktwächter des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), wonach jedes zweite Geldanlage- und Altersvorsorgeprodukt nicht bedarfsgerecht, weil es zu teuer, zu unflexibel oder zu riskant sei und zu wenig Rendite abwerfe. Hauptursache dafür ist, nach Ansicht der Verbraucherschützer, die schlechte Beratungsqualität. So die Ergebnisse einer Studie des vzbv.

“Grundlage der Untersuchung sind 298 Fälle aus fünf Verbraucherzentralen. Die Studie ist nicht repräsentativ, da die Anzahl der Fälle zu gering ist und es sich ausschließlich um Beschwerdefälle handelt, also um eine sogenannte Negativauswahl”, so der GDV in seiner Stellungnahme und setzt fort: “Die Verbraucherzentralen kommen – gemessen an den eigenen Kriterien – zu widersprüchlichen Einschätzungen von gleichartigen Produkten. So laufen beispielsweise die Bewertungen von fondsgebunden Riester-Renten und Riester-Fondssparplänen deutlich auseinander, obwohl diese in der Ansparphase ähnlich sind. Der häufig erhobene Vorwurf „zu riskant“ (fondsgebunden Lebens- und Rentenversicherungen) einerseits und der Befund „zu geringer Anteil an Aktien bzw. Aktienfonds“ andererseits, lässt sich nicht nachvollziehen.

Angesichts des ausgeprägten Sicherheitsbedürfnis deutscher Versicherungsnehmer sei es irreführend, in Richtung staatlicher Vorsorgefonds als Alternative zur privaten Altersvorsorge/Riester-Rente zu beraten, denn “wer Vorsorgefonds als Altersvorsorge empfiehlt, empfiehlt riskante Spekulationen an der Börse, die am Bedarf und Sicherheitsempfinden der meisten Deutschen vorbeigehen.”  (vwh)

Die vollständige Erwiderung des GDV auf den vzbv unter folgendem Link: GDV kritisiert Verbraucherzentrale

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