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GDV-Projekt „Newsroom“ im Gegenwind der Journalisten

07.10.2014 – martenstein_150Das breit propagierte Vorhaben des GDV, aus einem Newsroom im eigenen Haus künftig „aktives  Themenmanagement und gute Geschichten aus der Branche“ in die allgemeinen Publikumsmedien zu transportieren, muss schon in der Startphase einen herben Reputationsschaden verkraften, den nicht nur der Online-Dienst procontra als „PR-Schlappe“ betitelte.

Der als Kolumnist verpflichtete Journalist Harald Martenstein muss auf Druck seiner professionellen Arbeitgeber Die Zeit und Tagesspiegel dieses Engagement stante pede aufgeben. Nach seiner ersten Kolumnenveröffentlichung im GDV-Quartalsblatt „Positionen“ hatte er  unter der Überschrift „Woher kommt das schlechte Image  der Versicherungen?“ eine Melodie angeschlagen, die ein höchst kritisches Echo in der relevanten journalistischen Zunft gefunden hat (KÖPFE).

Hardt_GDV_Portrait_Download_150Für den GDV stellt sich nach dieser von nicht wenigen Medienkennern vorhergesagten redaktionellen Abstoßungsreaktion offenbar gleichwohl nicht die Sinnfrage, ob die Platzierungsstrategie mit selbst gemachten und eingekauften Beiträgen nachhaltig zum angestrebten Imagewandel beitragen kann. Das Diktum der Zeit-Chefredaktion zum harsch verordneten Rückruf ihres Kollegen Martenstein, dass dessen “Tätigkeit für den GDV unseren Ansprüchen und Richtlinien nicht entspricht“, dürfte auch für andere unabhängige etablierte Redaktionen schwer überwindbar sein. (vwh)

Bild: Harald Martenstein als Kolumnist des GDV. (Quelle: Screenshot GDV-Website) und Christoph Hardt, GDV-Geschäftsführer  Geschäftsbereichs Kommunikation. (Quelle: GDV)

Link: PR-Schlappe für den GDV

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