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GDV fordert eine stärkere Eiopa

07.12.2015 – Aufsicht_Jorma Bork_pixelioDer Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) fordert, die europäische Versicherungsaufsicht mit klaren Zuständigkeiten stärken und angemessen finanzieren. Dies spiele bei der Schaffung eines einheitlichen europäischen Versicherungsmarktes eine wichtige Rolle. Wie die Eiopa diese Funktion erfüllen könne, hänge allerdings auch davon ab, wie die Behörde künftig finanziert werde, so der GDV.

Gerade letzteres sei aus Sicht des Branchenverbandes von großer Bedeutung, da noch immer kein einheitliches Verständnis darüber bestehe, auf welche Aufgaben sich Eiopa im Rahmen ihrer Tätigkeit konzentrieren solle. Nach dem Willen des Gesetzgebers solle die Eiopa auch bei der Schaffung der europäischen Regeln mitwirken. Allerdings verstehe die europäische Versicherungsaufsicht diese Mitwirkung “sehr weit und entwickelt eigenständig eine Vielzahl neuer Regulierungsideen”, so der GDV in einem aktuellen Positionspapier.

Aus Sicht der Unternehmen sei dies jedoch unbefriedigend, da dieses Regulierungsengagement zu Lasten der anderen Kernaufgaben gehe. So stelle die Eiopa wichtige Projekte – darunter zur Vorbereitung auf Solvency II oder zur Überprüfung der nationalen Aufsicht in den Mitgliedstaaten – in Frage. Gleichzeitig sollen Projekte vorangetrieben werden, für die es eindeutig kein Mandat des Gesetzgebers gebe, kritisiert der Branchenverband. (vwh/td)

Link: Das vollständige Positionspapier des GDV (PDF)

Bildquelle: Jorma Bork / pixelio.de

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