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Gauck: Besuch in einem gespaltenen Land

28.04.2014 – Bosporus_Bildpixel_PilxeioBundespräsident Joachim Gauck ist die nächsten Tage auf Staatsbesuch in der Türkei. Er will klare Botschaften für einen weiteren Demokratisierungsprozess mitbringen. Die innenpolitischen Erschütterungen schaffen Unsicherheiten – auch für den noch vor einem Jahr allseits hochgelobten Wirtschafts-, Finanz- und Versicherungsstandort.

Die Beziehungen zur Türkei, auch wenn aktuell die Ukraine-Krise im Vordergrund steht, haben sich jüngst abgekühlt. Der EU-Beitritt scheint seit der brutalen Niederschlagung der Proteste im Istanbuler Gezi-Park auf Eis gelegt. Es werden sogar Stimmen laut, dass die Türkei unter solchen Umständen auf Dauer nicht in die EU gehöre.

Recep Tayyip Erdogans Drohungen gegenüber seinen politischen Gegnern wie auch die Sperrung von Youtube, Twitter und Google “passen nicht in ein demokratisches und freiheitliches Europa”, betonte beispielsweise CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer. “Die CSU fordert daher den sofortigen Stopp der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.” Dem schließt sich ein CDU-Kollege Peter Tauber an. Die Türkei bleibt aber ein unverzichtbarer Wirtschafts- und Handelspartner. Vor diesem Hintergrund wird der Bundespräsident Auftritt und Aussagen am Bosporus wägen müssen. (vwh)

Foto: Gelingt der Brückenschlag mit der Türkei? (Quelle: Bildpixel/ Pixelio)

Link: DOSSIER – Der Versicherungsmarkt in der Türkei (Tagesreport, 28.04.2014)

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