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Frauen haben bei Altersrente noch Nachholbedarf

20.08.2015 – renter_pixelioDie Frau kümmert sich um Kind und Haushalt, während der Ehegatte für das Einkommen sorgt: diese Rollenverteilung hat sich in den vergangenen Jahren gründlich überholt. Mittlerweile sind sehr viel mehr Frauen erwerbstätig als noch vor 20 Jahren. Dennoch holen sie beim Thema Altersvorsorge nur langsam gegenüber den Männern auf, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Demnach erhielten Frauen, die 2014 in den Ruhestand gingen, eine um 45 Prozent niedrigere Rente als Männer, die zum gleichen Zeitpunkt neu verrentet wurden. So lag das durchschnittliche monatliche Altersgeld für Neurenter im vergangenen Jahr bei 975 Euro für Männer und 533 Euro für Frauen. Dabei schlägt sich in dieser Differenz vor allem die traditionelle Rollenverteilung in den alten Bundesländern mit dem Mann als Hauptverdiener nieder.

Trotz der gestiegenen Erwerbstätigkeit von Frauen wird das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern nach GDV-Angaben auch in den nächsten Jahren wohl weiter bestehen. Auch wenn mittlerweile 70 Prozent der Frauen erwerbstätig sind, arbeitet fast jede zweite Arbeitnehmerin lediglich in Teilzeit. (vwh/td)

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

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