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Frau wegen Versicherungsbetruges in 107 Fällen verurteilt

24.11.2014 – richter-richterhammer-hammerDas Landgericht Koblenz hat eine 51-jährige Frau wegen Betruges und Urkundenfälschung in 107 Fällen zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt. Mit gefälschten Arztrechnungen und Rezepten hatte sie ihre private Krankenversicherung um rund 450.000 Euro betrogen.

“Es handelt sich um eine Tatserie”, hieß es in der Urteilsbegründung. Besonders zu beachten seien “in diesem Fall aber auch die Gesamtumstände und die besondere persönliche Situation der Angeklagten”, so das Gericht weiter. Neben zwei gescheiterten Ehen und einem Jobwechsel als Pharmareferentin seien aus Sicht der Staatsanwaltschaft vor allem die Brustkrebserkrankung und das Geständnis als strafmildernd zu werten.

Allerdings gab die zuständige Staatsanwältin zu bedenken, dass es “der Angeklagten von der Versicherung sehr leicht gemacht wurde”. Die Verteidigung nahm das Urteil an, die Haftstrafe wurde für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. (vwh/td)

Bildquelle: vwh

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