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Fintechs: Anfang vom Ende des Welpenschutzes

16.12.2015 – Hufeld_frank_beer_bafinDie Aufsicht will sich Fintechs vornehmen. Bafin-Chef Felix Hufeld hat für kommendes Jahr höchste Priorität angekündigt: “Wir müssen uns darüber verständigen, wie wir mit diesem innovativen Markt umgehen wollen”, sagt er in der aktuellen Ausgabe des Bafin-Journals. In die gleiche Richtung geht ein Statement der Eiopa.

Die europäische Versicherungsaufsichtsbehörde Eiopa sieht angesichts “aufkommender Trends” in der Versicherungsbranche Fragen datenschutzrechtlicher Art und äußert Bedenken hinsichtlich der Fragmentierung von Kollektiven. “Der Kunde bekommt nicht immer klare und verständliche Informationen zu seinem Versicherungsschutz”, stellt die Eiopa fest. Die Digitalisierung der Versicherungswirtschaft berge neben Chancen zahlreiche Fragen zum Verbraucherschutz.

Felix Hufeld spricht hier direkt die Fintechs an. Es geht ihm darum, “die komplexen Fragen, die diesen Bereich betreffen, angemessen zu beantworten”, erklärt er. Unlängst hatte das Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, so formuliert: “Der regulatorische Welpenschutz für Fintechs sollte beendet werden.” (vwh/ku)

Bild: Bafin-Präsident Felix Hufeld (Quelle: Frank Beer / Bafin)

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