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Fintech-Cluster in Luxemburg?

20.01.2016 – Schneider_dpa_64193871Der luxemburgische Wirtschaftsminister Etienne Schneider ist bereit, die Voraussetzungen für ein lokales Fintech-Cluster zu schaffen. Perfekte Synergien sieht er zu den vorhandenen Banken, Investmentfondsverwaltern und Lebensversicherern sowie auch zur nationalen Satellitengesellschaft SES.

Bei einer Fintech-Konferenz des Technologiefonds SNT und der Universität Luxembourg sprach Etienne Schneider von Megatrends und der Bereitschaft des alerten und adaptionsfähigen Landes, die Anziehungskraft für innovationsfreudige Unternehmen erhöhen zu wollen.

Philippe Gelis, in London ansässiger CEO von Kantor, hingegen bezeichnete die USA (San Francisco, NY), China und UK (London) als die ursprünglichen Hubs der Fintech-Bewegung. Es gäbe noch Platz für weitere. Deren Eignung sei eine Frage der innovationsfreundlichen Regulierung.

Mali Marafini, CEO und Gründerin von Interruptiv.com, sprach von Fintegration, d.h. dem Verwachsen von Legacy- und Fintech-Unternehmen. Ihre These: Banken und Versicherer besitzen Lizenzen, Eigenkapital und Kundenbeziehungen. Ihnen fehle jedoch die Innovationsfähigkeit. Ideal wäre demnach eine Kombination zwischen Unternehmen aus beiden Welten.

Weitere zentrale Themen der Konferenz in Luxemburg waren Smart Contract, verselbständigte Vertragsbeziehungen, das Absterben von Legacy-Finanzunternehmen, neue Ansätze für Finanztransaktionen, Vermögensregister, Wahlen per Blockchain und Venture Capital.

Seit 2010, berichtet Fondsverwalter Alain Rodermann, hätten Kapitalgeber rund 14 Mrd. Dollar in die Fintechszene investiert. Daraus hätten sich bis dato 19 Unicorns mit mehr als einer Mrd. Dollar Marktwert entwickelt. (cpt)

Bild: Etienne Schneider, luxemburgischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident. (Quelle: dpa)

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