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Finanzvermögen: Öffentliche Hand hat mehr Geld auf der hohen Kante

04.11.2013 – Um 6,1 Prozent ist das Finanzvermögen der öffentlichen Haushalte im vergangenen Jahr gestiegen. Der Zuwachs belief sich auf 32,0 Mrd. Euro. Damit hatte die öffentliche Hand 556,6 Milliarden Euro auf der hohen Kante. Das geht aus Berechnungen des Statistischen Bundesamts für Bund, Länder und Gemeinden hervor.

Inmitten der Diskussion um den Schuldenabbau in Deutschland und damit die Stabilität des Finanzsystems müssen diese Zahlen differenziert betrachtet werden. In die Dokumentation des Statistischen Bundesamtes flossen Verschuldung, Sachvermögen, Infrastruktur und Patentrechte nicht ein. Zum Finanzvermögen des öffentlichen Gesamthaushaltes zählen Bargeld, Einlagen, Wertpapiere, vergebene Kredite und Forderungen. Nicht einbezogen werden überdies Anteilsrechte und Finanzderivate.

Das Finanzvermögen des Bundes reduzierte sich um 6,4 Prozent auf nunmehr 234 Mrd. Euro. Die anderen Ebenen konnten ihr Finanzvermögen deutlich erhöhen. Den stärksten Anstieg um 22,6 Prozent auf 107,3 Mrd. Euro verzeichnete die Sozialversicherung. Das Finanzvermögen erhöhte sich um 17,7 Prozent auf 153,0 Mrd. Euro. Hauptgrund war hier die „Übernahme eines weiteren Milliardenportfolios von der ehemaligen WestLB durch die Erste Abwicklungsgesellschaft (EAA)”, heißt es aus Wiesbaden. Die Gemeinden steigerten ihr Finanzvermögen um 8,9 Prozent auf 62,3 Mrd. Euro.

Beim Finanzvermögen der öffentlichen Hand dominierte zum ersten Mal mit 172,4 Mrd. Euro die Anlageform Bargeld und Einlagen. Diese erhöhte sich um 21,2 Prozent. Die Wertpapiere reduzierten sich um 2,9 Prozent auf 162,9 Mrd. Euro. Vergebene Kredite legten um 4,5 Prozent auf 142,0 Mrd. Euro zu. (vwh)

Link: Öffentliches Finanzvermögen zum Jahresende 2012 um 6,1 Prozent gestiegen

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