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Finanzielle Leistungen der PKV für Hebammen

30.09.2015 – Dr Frank Wild_Vortrag_Bild_aktuell_PresseFreiberufliche Hebammen erhalten bei der Versorgung von privatversicherten Müttern im Rahmen von Schwangerschaft und Geburt im Schnitt fast doppelt so viel Honorar wie bei der Betreuung gesetzlich Versicherter. Ambulante Hebammenleistungen kosteten die PKV 79 Mio. Euro.

Würde auch bei Privatversicherten die Abrechnung nach den Gebührensätzen des GKV-Kollektivvertrages erfolgen, lägen die Ausgaben bei 36,5 Mio. Euro. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV: “Mit der vorliegenden Studie liegen erstmals Daten zur Bedeutung der PKV für die Vergütung der freiberuflichen Hebammen vor. Es wird deutlich, welche erheblichen finanziellen Leistungen die PKV beisteuert, damit Hebammen ihrer unverzichtbaren Fürsorge zur Gesundheit von Schwangeren, jungen Müttern sowie Neugeborenen nachgehen können”, sagt Institutsleiter Frank Wild.

Der größte Teil des PKV-Mehrumsatzes entfällt auf die ambulante ärztliche Versorgung. (vwh/ku)

Link: WIP-Diskussionspapier – Ausgaben der Privatversicherten für ambulante Hebammenleistungen (PDF)

Bild: Frank Wild, Leiter des Wissenschaftlichen Instituts der PKV. (Quelle: WIP)

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