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Fast alle Häuser lassen sich versichern

25.11.2013 – SturmschadenDie Fluten von Thailand und auch die vor kurzem auf Sardinien niedergegangenen Wassermassen haben den Blick erneut auf das Thema Elementarschäden gelenkt. Nur 33 Prozent der Hausbesitzer versichern ihr Wohneigentum gegen Elementarschäden wie etwa Überschwemmung oder Starkregen. Das ergibt die aktuelle Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), die im “Naturgefahrenreport 2013″ veröffentlicht wurde. Dabei ist hier deutlich mehr Versicherungsschutz möglich.

Nur 33 Prozent der Hausbesitzer versichern ihr Wohneigentum gegen Elementarschäden wie etwa Überschwemmung oder Starkregen. Das ergibt die aktuelle Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), die im “Naturgefahrenreport 2013″ veröffentlicht wurde. Laut einer Forsa-Umfrage vom Juni diesen Jahres glauben rund drei Viertel der Bürger, dass für eine solche Police mindestes 150 Euro pro Jahr zu zahlen sind und ohnehin nur jedes zweite Haus überhaupt versicherbar wäre.

Nach Auskunft des GDV lassen sich aber 99 Prozent der Gebäude versichern – wenn auch zu unterschiedlichen Konditionen. Die Menschen und ihr Hab und Gut vor Naturgewalten zu schützen, ist jedoch Aufgabe aller gesellschaftlichen Kräfte. „Um Schäden durch Hochwasser in immer kürzeren Abständen einzugrenzen, müssen wir gemeinsam handeln“, so Alexander Erdland, GDV-Präsident. Länder, Städte und Gemeinden, Bauplaner, Architekten und jeder Einzelne sind hier gleichermaßen gefordert. So darf in kritischen Gebieten kein Bauland mehr ausgewiesen werden. Technischer Hochwasserschutz ist unerlässlich. Ein intelligenter Straßenbau, der die Wassermassen ableiten kann, ist ebenso gefragt wie zusätzliche Flächen in Stadt und Land, auf denen Starkregen versickern kann bis hin zu baulichen Schutzmaßnahmen am eigenen Heim. Nur wer die Gefahren kennt, kann sich vor ihnen schützen. Hier liefert der Naturgefahrenreport konkrete Handlungsanleitungen.  (vwh)

Foto: Wasser hat eine zerstörerische Kraft, sie läßt sich aber versicherungstechnisch bändigen. (Quelle: vvw)

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