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EZB kauft Anleihen von Generali

10.06.2016 – Unter den Anleihen, welche die EZB seit gestern kauft, befinden sich auch Papiere der Generali. Neben Konsumwerten und Telekommunikation habe die Bank vor allem Versicherungspapiere gekauft, vermutet die Financial Times. Am 18. Juli wird die EZB genauer über ihre Tätigkeit berichten.

Am Mittwoch hat die EZB damit begonnen, Unternehmensanleihen zu kaufen. Am Markt kursieren Gerüchte, dass unter anderem auch die Generali von dem Anleihekauf profitiert. Der Bericht der Financial Times beruht auf Beobachtungen am Bond-Markt. Neben Anleihen der Generali gehörten die Papiere der spanischen Telefónica zu den am meisten gehandelten Papieren, ist dort zu lesen.

Der Kurs der Generali-Aktie steigt seit Mittwoch, während die Papiere der Konkurrenten Allianz, Axa und Zurich an Wert verlieren. Auch die italienischen Titel von Fondiaria und Unipol büßten ein. Welche Papiere sie gekauft hat, wird die EZB am Montag, den 18. Juli bekanntgeben. Von da an wird die Liste jeden Montag aktualisiert, verspricht das Frankfurter Instititut.

Wie viel die EZB kauft, wird sie erst im Nachhinein bekannt geben. Im Markt schätzt man das Volumen der Unternehmensanleihekäufe auf bis zu zehn Mrd. Euro monatlich, im Mittel fünf Milliarden Euro. Insgesamt kauft die EZB monatlich Anleihen von bis zu 80 Mrd. Euro. Das Programm ist vor kurzem um 20 Mrd. Euro aufgestockt worden. Seit März 2015 kauft die EZB vor allem Staatsanleihen und Papiere von staatsnahen Institutionen sowie Pfandbriefe und andere verbriefte Wertpapiere. (ba)

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