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EZB-Entscheidung: Erdland warnt vor falschen Signalen

27.01.2015 – Erdland_150Die Branche braucht gerade im Hinblick auf die neuen Herausforderungen und Solvency II qualifizierte junge Menschen und muss gerade für diese als Arbeitgeber attraktiv sein, sagte GDV-Präsident Alexander Erdland. Ein positives öffentliches Ansehen sei nicht nur in der Beziehung zum Kunden oder gegenüber der Politik von enormer Bedeutung, sondern zunehmend auch aus der Sicht der Versicherungsunternehmen als Arbeitgeber.

Die Neujahrsansprache auf dem 25. Neujahrsempfang des VGA-Bundesverbandes der Assekuranzführungskräfte in Frankfurt nutzte der GDV-Präsident auch, um auf die Hintergründe der aktuellen EZB-Entscheidung einzugehen: “Vermögensbildung war seit Bestehen der Bundesrepublik immer politisch gewollt und dabei auf Zinssparen ausgerichtet.”

Er warnte davor, dass Menschen, die sich der Politik und der Versicherungswirtschaft in diesem Sinne anvertraut hätten, zu der Erkenntnis kommen könnten, aufs falsche Pferd gesetzt zu haben.

Neben dem Hinweis auf die Herausforderungen der sich verändernden Medienwelt – hier reagierte der GDV mit Ausweitung der Kommunikation und einem eigenen Newsroom – erneuerte Erdland seine klare Absage zum möglichen Provisionsverbot.

Wolfgang Wrabetz, Chief Executive Officer der Helvetia Versicherungen Deutschland und Beauftragter der Hessischen Landesregierung für den Versicherungsbereich, wiederholte bei seiner Ansprache die Bitte an den GDV, auch in Frankfurt ein Büro zu unterhalten. Schließlich sei Frankfurt der einzige Versicherungsstandort an einem internationalen Finanzplatz.

Hieraus resultiere der besondere Vorteil, mit den Repräsentanten von EZB, Banken- und Versicherungsaufsicht Teil der Community zu sein, und damit verbunden die Gelegenheit für wöchentliche Begegnungen. (wk)

Bild: Alexander Erdland (Quelle: GDV)

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