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Europa schließt Schuldenschnitt für Griechenland aus

27.01.2015 – Schulz_SPD_Foto AG Gymnasium MelleDie Politik respektiert den Ausgang der Wahl in Griechenland weitgehend, im Namen der EU stellt Günther Oettinger (CDU) aber klar: “Wir werden genau das anbieten, was wir auch der jetzigen Regierung in der Vorbereitung des Pakets angeboten haben. Nicht weniger und nicht mehr”. Eher unwahrscheinlich erscheint so, dass man der Forderung nach einem Schuldenschnitt von 60 Prozent nachkomme.

Der für Digitales zuständige EU-Kommissar erklärt im Deutschlandfunk, “Griechenland braucht Europa.” Ein Schuldenschnitt indes hält Günther Oettinger gerade mit Blick auch auf Staaten wie Portugal, Irland, Zypern oder auch Spanien für das falsche Signal.

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) hält einen Schuldenschnitt für Griechenland ebenfalls nicht durchführbar. Wie die neue Regierung einen aktuell zarten Aufschwung verstetigen könne, sagte er ebenfalls im DLF: “Wir wissen doch alle, dass die reichsten Griechen in der größten Krise des Landes Geld aus dem Land bringen konnten, und ich nehme mal an, dass Tsipras gut beraten ist, dort anzusetzen.”

Erste Reaktionen aus Wirtschaft und von Seiten der Kreditversicherungswirtschaft zur Griechenland-Wahl (siehe MÄRKTE). (vwh/ku)

Bild: EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (Quelle: AG Gymnasium Melle)

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