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EuGH-Urteil: US-Makler sehen keine Beeinträchtigungen

08.10.2015 – datenschutz_PIXELIODer Versicherungsmakler Marsh geht nicht davon aus, dass sich durch das EuGH-Urteil zum “Safe Harbor” Abkommen gravierende Beeinträchtigungen im täglichen Geschäftsablauf ergeben werden. Aon erklärt auf Nachfrage von VWheute: “Ein elektronischer Austausch von Kundendaten findet in der internationalen Aon-Welt nur statt, wenn dies vom Kunde gewünscht ist.”

Dies könne zum Beispiel der Fall sein, wenn ein international arbeitendes deutsches Unternehmen Unterstützung von ausländischen Kollegen benötige. Insofern beruft sich das Unternehmen auf strikte interne Richtlinien.

Der Versicherungsmakler Marsh seinerseits macht deutlich, dass man kein Mitglied des Safe Harbor Agreements ist. “Da einige unserer Kunden und sonstigen Geschäftspartner Mitglieder des Safe Harbor Agreements sind und von daher auch von der Entscheidung betroffen sein könnten, prüfen wir derzeit, ob und welche Auswirkungen dies auch auf unsere Geschäftsabläufe haben könnte”, heißt es aus Frankfurt.

Nach dem gekippten Safe-Harbor-Abkommen müsse jetzt eine Lösung gefunden werden, die zu einem hohen Datenschutzniveau in Europa und den USA führe, sagte Bernhard Rohleder, Geschäftsführer beim IT-Verband Bitkom im Deutschlandfunk. Mit einer Marktmacht von 500 Millionen Konsumenten könne die EU nun härter verhandeln und Druck ausüben, damit globale Standards nach europäischem Datenschutzempfinden auf den Weg gebracht werden könne. (ku)

Bildquelle: C. Klinkenberg / pixelio.de

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