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EU-Vorschriften “für deutsche Versicherungsprodukte nicht geeignet”

06.05.2016 – Gerecht_by_Thorben Wengert_pixelio“Für deutsche Versicherungsprodukte nicht geeignet”, stellt der GDV zu Ausarbeitungen der europäischen Aufsichtsbehörde ESA fest. Es geht um die Ausgestaltung von Verbraucherinformationen und die sogenannten Basisinformationsblätter. Hier fürchtet der Verband, dass die ESA mehr Verwirrung stiftet als sinnvoll zu informieren.

Die Kritik des GDV richtet sich an den Berechnungsmethoden. Die wären hochkomplex und für deutsche Versicherungsprodukte nicht geeignet. Auch die angedachte Darstellung der bis zu 13 verschiedenen Kostengrößen eines Produktes diene nicht der Vergleichbarkeit. Weitere Regelungen wären derart vage, dass eine Umsetzung bis Ende 2016 nicht zu machen sei.

Der GDV plädiert erneut für einen Aufschub um ein Jahr. Bereits im März ging es um die Klärung, welche Produkte überhaupt von der Regelung zu den sogenannten PRIIP-Basisinformationen betroffen sind.

Von grundlegender Entscheidung dürfte daher sein, ob ein Versicherungsprodukt als Versicherungsanlageprodukt oder als einfaches Versicherungsprodukt”, schließt auch Alexander Beyer, Fachanwalt für Versicherungsrecht bei Bach Langheid und Dallmayr in seinem aktuellen Aufsatz für VersR. Genau an dieser Frage entscheide sich in Zukunft, welche Informationspflicht für einzelne Produkte bestehe. (vwh/ku)

Bild: Thorben Wengert/ pixelio

Link: Expert: Alexander Beyer: Unionsrechtliche Neuregelung der Beratungs- und Informationspflichten für Versicherungsanlageprodukte, in VersR 05/16. (Einzelbeitrag)

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