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EU-Arbeitslosenversicherung eröffnet Potential für private Anbieter

19.09.2013 – Rekordstände bei den Arbeitslosen, Rekord bei der Staatsverschuldung, Rekord bei Unternehmenspleiten: Es läuft nicht wirklich rund in Frankreich. Kein Wunder, dass der französische Finanzminister, der Sozialist Pierre Moscovici, in dieser Lage über einen “starken supranationalen Haushalt” die hohen Kosten für die nationale Arbeitslosen-Versicherung in einer europäischen Gemeinschaftsversicherung abfangen möchte. Potentiale sehen vor dem Hintergrund schwächelnder Staaten Anbieter von privaten Arbeitslosenversicherungen.

Gegen den Verlust des Arbeitsplatzes kann man sich nicht wirklich versichern, jedoch über eine Police der Restschuldversicherer kann sich ein Arbeitnehmer gegen den Zahlungsausfall diverser Verpflichtungen aus Ratenkrediten, Baufinanzierungen o.ä. absichern. Ein Markt, der in Deutschland allerdings schwergängig und unterentwickelt ist. In einem vergemeinschafteten System mit vergemeinschafteten Risiken eröffnen sich für Anbieter entsprechender Produkte jedoch neue Potentiale, konkret im Bereich der Arbeitslosenversicherung. Erhebliche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen somit nicht nur im Bereich der unteren Lohngruppen, sondern auch bei den mittleren und hohen Einkommensbereichen. Der Bedarf wird wachsen, auch wenn dies beim Kunden in Deutschland noch nicht ganz oben auf der Agenda angekommen ist.

Links: Faz: Frankreich fordert, DWN: Gemeinsame Arbeitslosenversicherung, Zeit: Frankreich bestätigt Rekordverschuldung

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