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“Es gibt kein Maklersterben in Großbritannien”

23.07.2015 – Beratung_fotolia_Kim_Schneider“Wir sind entrüstet, dass viele deutsche Marktteilnehmer den Maklern entweder aus Nicht-Wissen oder ganz bewusst Angst machen vor Honorarmodellen”, sagt Michael A. Hillenbrand, Vorstand der Deutschen Verrechnungsstelle für Versicherungs- und Finanzdienstleistungen. “Es gab und gibt kein Maklersterben in Großbritannien”

„Diese Panikmache ist eine Frechheit. Die Wahrheit und die Motive erschließen sich einem schnell, wenn man ein bisschen hinterfragt, wer was wann wo wie publiziert. In Deutschland sollen Veränderungen, die objektiv betrachtet den Maklern und Kunden Vorteile bringen, mit der Brechstange so lange als möglich aufgehalten werden, und dafür ist so ziemlich jedes Mittel recht und billig.“

Zwischen 2011 und 2013 sei der Beratermarkt im Vereinigten Königreich tatsächlich zurückgegangen. Allerdings sieht Hillenbrand hier vor allen Dingen die Banken, die den Vertrieb umstrukturiert hätten und ältere Makler, die einen Ruhestand vorziehen statt sich mit Änderungen zu befassen – ein Verhalten, das auch 2008 in Deutschland mit Umsetzung der Vermittlerrichtlinie zu beobachten gewesen sei.

Von 3.735 Maklern, die ihre Zulassung in Großbritannien zurückgegeben haben, würden lediglich 2.240 Makler als “echter Abrieb” in zweieinhalb Jahren übrigbleiben. “Das sind ca. 373 Makler je Quartal. Wenn man sich nun vergegenwärtigt, dass im 4. Quartal 2014 in Deutschland – LVRG lässt grüßen – alleine 525 Makler ihre Zulassung zurückgegeben haben, erscheint es doch recht lächerlich von einem Maklersterben in GB zu sprechen und sich um die Veränderungen in Deutschland nicht zu scheren”, sagt Hillenbrand. (vwh/ku)

Bildquelle: Kim Schneider/ pixelio

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