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Aufwärts gegen den demografischen Wandel

17.12.2015 – “Es geht aufwärts”, titelt das Institut der deutschen Wirtschaft und sieht einen positiven Trend in der Geburtenrate – ein erster Schritt, den demografischen Wandel zu beenden? Dennoch ermahnen die Wissenschaftler, dass Deutschland noch mehr in die Familienfreundlichkeit investieren muss.

Seit 2011 ist die Geburtenrate sukzessive gestiegen. Dies ist, auch 2014, nicht allein auf Zuwanderung zurückzuführen – der Wert für Frauen mit deutscher Staatsbürgerschaft ist von 1,37 im Jahr 2013 auf 1,42 im Jahr 2014 gestiegen. Das wertet das IW als Erfolgsindiz für die Familienfreundlichkeit. Frankreich mit 1,99 Kindern pro Frau sollte als Vorbild gelten.

Um die Geburtenrate langfristig noch stärker zu steigern und damit auch positive Signale für die Altersvorsorge zu senden, sollte die Politik den familienpolitischen Rahmen weiter verbessern. Beispielsweise sollten Familien unabhängig vom Alter des Kindes Anspruch auf eine institutionelle Betreuung erhalten, die die regulären Arbeitszeiten abdeckt. Die Verantwortlichen sollten sich zudem bemühen, die sogenannte kommunale Familienzeitpolitik zu stärken – also dafür sorgen, dass Arbeits-, Betreuungs- und ÖPNV-Zeiten besser aufeinander abgestimmt werden. (vwh/ku)

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