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Erste Stufe der Pflegereform passiert Bundestag

20.10.2014 – Pflege_Rainer Sturm_pixelio.Die erste Stufe der Pflegereform ist verabschiedet. Höhere Beiträge bei mehr Leistung: vor allen Dingen pflegende Angehörige soll das vom Bundestag jetzt auf den Weg gebrachte Gesetz ab Januar entlasten. Die große Reform soll 2017 kommen, die Opposition bemängelte entsprechend, dass die aktuellen Schritte nicht weit genug gingen.

Mit dem zusätzlichen Geld werden laut Tagesschau.de die finanziellen Leistungen an die Pflegebedürftigen um vier Prozent erhöht. Zudem steigt die Zahl der Betreuungskräfte in Heimen von 25.000 auf 45.000. Die Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von Tages-, Kurzzeit- und Nachtpflege werden außerdem ausgebaut, um Angehörige zu entlasten. Mit einem Vorsorgefonds sollen zudem 1,2 Milliarden Euro pro Jahr für die Zeit nach 2035 angespart werden, wenn die geburtenstarken Jahrgänge ins Pflegealter kommen.

Wer also kurzfristig die Pflege organisieren muss, kann für zehn Tage zu Hause bleiben. Das Gehalt übernimmt zum Großteil die Pflegekasse. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hatte dazu erklärt: „Wir wollen deutlicher helfen, wenn zu Hause beispielsweise ein Badezimmer behindertengerecht gestaltet werden soll. Dann erhält die Familie künftig einen deutlich höheren Zuschuss.” In Zahlen sind das knapp 1.500 Euro mehr. Auch die Pflegesätze werden angehoben – in der höchsten Stufe um gut 60 Euro. (vwh)

Bildquelle: Rainer Sturm/ pixelio

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