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“Ermessensspielräume bei Zinszusatzreserve nutzen”

17.11.2015 – Grund_PrivatFrank Grund weist Versicherungsunternehmen darauf hin, die “engen Ermessensspielräume” der Vorschriften zur Zinszusatzreserve zu nutzen. “Hier kommt primär die angemessene Berücksichtigung von Storno- und Kapitalabfindungswahrscheinlichkeiten in Betracht”, sagt der Exekutivdirektor der Versicherungsaufsicht im Bafin-Journal.

Die zentrale Herausforderung sieht Grund indes in der Scharfschaltung von Solvency II am 1. Januar: Die Folgen in ihrer Gänze könne auch die Bafin noch nicht absehen. “Auch wir wissen nicht genau, wie alles wird. Wir haben gewisse Vorstellungen, wir haben uns bestmöglich vorbereitet – aber haben wir auch die richtigen Schwerpunkte gesetzt?”, fragt Frank Grund.

Es gelte nun in Detailfragen, Sicherheit zu schaffen und Sicherheit zu vermitteln: “Was bedeutet Proportionalität im Einzelnen? Wie gehen wir mit dem Thema Run-off-Plattformen in der Lebensversicherung um, die immer mehr diskutiert werden? Wie wird sich die Zinszusatzreserve weiter entwickeln?”, nennt er als konkrete Beispiele, bei denen es um die Schaffung verlässlicher Rahmenbedingungen geht. (vwh/ku)

Bild: Frank Grund, Exekutivdirektor der Versicherungsaufsicht (Quelle: Privat)

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