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Erdland: Provisionsvertrieb sichern

04.08.2014 – erdland-gdv-77„Wenn auch die Vertriebe aus sich heraus Reformbeweglichkeit zeigen in Richtung Beratungsqualität und Transparenz, Angreifbarkeiten abbauen, dann können wir auch gegenüber der Politik stärker, selbstbewusster auftreten in neuralgischen Punkten wie dem Provisionsvertrieb, den wir unbedingt sichern wollen“, sagt Alexander Erdland.

Der GDV-Präsident und Chef der W&W betont im exklusiven Interview in der aktuellen Ausgabe des Business- und Managementmagazins Versicherungswirtschaft (Heft 8/14), dass die Versicherungsbranche gar nicht so übel wahrgenommen wird, wie das Versicherer und Vermittler glauben. „Ich habe gelernt und empfunden, dass unsere Branche bei allem, was tatsächliche oder vermeintliche Reputationsschwächen angeht, im breiten Spektrum der Politik positiv verankert ist, ja Wertschätzung genießt“, sagt Erdland.

Was den Erhalt des Provisionssystems und die weitere Vertriebsregulierung anbetrifft, hat sich der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft jetzt mit dem französischen Verband zusammengetan. „Hier arbeiten wir an bestimmten Freiheitsgraden bei dem Transfer in nationales Recht – gerade auch im Hinblick auf gewachsene Provisionsstrukturen“, sagt Erdland. „Dabei haben wir mit Frankreich einen Verbündeten, wo sich Vergleichbares an guter Tradition entwickelt hat.“ Bei der Gestaltung der Produktinformationsblätter geht es in Brüssel jetzt in die Schlussrunde. Erdland möchte dabei verhindern, dass die Versicherer mit den Banken über einen Kamm geschoren werden. (vwh)

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