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EP: Keine Pflichtversicherung von Naturkatastrophen

06.02.2014 – ep_kleinNach der Hochwasserkatastrophe im vergangenen Sommer entfachte sich in Deutschland die Diskussion um eine Pflichtversicherung gegen Naturkatastrophen erneut. Auf europäischer Ebene hat sich jetzt das EU-Parlament gegen die Einführung einer solchen Pflichtversicherung ausgesprochen.

Die Risiken von Naturgefahren seien zu vielfältig, zu komplex und regional zu unterschiedlich, um sie mit einer europaweiten Pflichtversicherung erfassen zu können, heißt es in der Begründung. Hier sei Prävention das wichtigste Mittel zur Schadenvermeidung.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) begrüßt diese Entscheidung: „Dieser Beschluss bestätigt uns in unserer Überzeugung, dass intensive Aufklärung und gute Vorsorge erfolgsversprechender sind als eine Pflichtversicherung“, kommentiert Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der GDV-Hauptgeschäftsführung, die Entscheidung der EU-Parlamentarier.
Es sei richtig, eine Kultur der Prävention zu schaffen, die die Bevölkerung für Naturkatastrophen sensibilisiert. Dazu müssen vor allem entsprechende Informationen für die Bevölkerung leicht zugänglich sein. Der GDV verweist hier auf seine Informationskampagne in sieben Bundesländern sowie sein Internetportal „Zuers-public“. Hier können sich Verbraucher aus Sachsen und Niedersachsen über ihr individuelles Naturgefahrenrisiko informieren. (jko)

Foto: Pflichtversicherung bei Naturkatastrophen? Das Europaparlament sagt nein! (Quelle: vwh)

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