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“Entsolidarisierung nicht auf die Spitze treiben”

15.12.2015 – Billen_FRank_NuernbergerStaatssekretär Gerd Billen sieht im Zuge der Digitalisierung den staatlichen Verbraucherschutz besonders gefordert. “Die heute noch selbstverständliche Freiheit, seine Körper- und Bewegungsdaten nicht seiner Krankenversicherung zu Analysezwecken mitzuteilen, muss ohne Pönalisierung oder andere Nachteile künftig weiter möglich sein”, sagt er gegenüber Aktuar-Aktuell.

“Auf keinen Fall akzeptabel sind gläserne Menschen oder ungerechtfertigte Diskriminierungen”, erklärt Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesjustizministerium und dort verantwortlich für Verbraucherschutz. “Wir müssen darauf achten, dass die Entsolidarisierung der Versicherungsgemeinschaften nicht auf die Spitze getrieben wird.”

Die Telematik in der Kfz-Versicherung sieht er im Interview ebenfalls kritisch: “Wenn solche Tarife zum Regelfall werden, wird die Freiheit des nicht überwachten Fahrens ein kostspieliger Luxus oder ganz unmöglich.” (vwh/ku)

Bild: Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesjustizministerium und dort verantwortlich für Verbraucherschutz. (Quelle: Frank Nürnberger)

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