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Eiopa will mehr Konsistenz bei Solvency II

20.11.2014 – eiopa_konferenz_2014_ffm_cb_150„Eiopa ist eine Institution. Wir lassen keine Interventionen von Regierungen oder der EU-Kommission zu“, warnte Gabriel Bernardino gestern in Frankfurt. Der Eiopa-Chairman will dafür sorgen, dass Solvency II möglichst konsistent umgesetzt wird.

Auf der Eiopa Konferenz gestern in Frankfurt am Main appellierte Bernardino an möglichst viel Konsistenz bei der Umsetzung von Solvency II. „Eiopa wird die Konvergenz der Aufsicht stark betonen“, kündigte der Eiopa-Chairman in seiner Rede vor rund 300 Versicherungsfachleuten aus ganz Europa an. Dazu werde man alle Mittel einsetzen, die zur Verfügung stehen.

Solvency II stellt eine große Zahl von Versicherern vor Probleme, darunter Captives und Lebensversicherer. Zudem klagen die kleinen Versicherer über die Berichtspflichten. Sie seien zu aufwändig zu erfüllen. Mit einem kostenlosen Tool-Kit will Eiopa das jetzt erleichtern.

Ein ungelöstes Problem ist die Einschätzung von Investitionen in Infrastrukturprojekte. Für sie verlangt das neue Aufsichtssystem ein vergleichsweise hohes Risikobudget. Es komme jetzt auf die EU-Institutionen an, sagte Bernardino gestern gegenüber den Medien. Vor 2018 wird das Problem nicht gelöst sein, heißt es. Unklar ist die Kalibrierung des Risikos dieser Investitionen, sagte Bernardino. Er wird sich einer Lösung nicht in den Weg stellen. „Wir sind nicht gegen Infrastruktur-Investitionen“, betonte der Eiopa-Chairman (siehe DOSSIER). (ba)

Bild: Volles Haus auf der Eurofinanceweek in Frankfurt/Main. (Quelle: cb)

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