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Eiopa will Binnenmarkt für Altersvorsorge schaffen

26.02.2014 – eiopaDie European Insurance and Occupational Pensions Authority (Eiopa) hat im Auftrag der Europäischen Kommission erörtert, wie ein europäischer Binnenmarkt für private Altersvorsorge geschaffen werden kann. Profitieren könnten davon Verbraucher ebenso wie Versicherer und nicht zuletzt die europäische Wirtschaft.

“Pensions should also be dealt with from a European perspective”, betont Gabriel Bernardino, Chair von Eiopa, “the advantages for consumers, providers, and for the broader EU economy are obvious.”

Die größten Hürden bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes für private Altersvorsorge sieht Eiopa in der Besteuerung sowie in der Angleichung im Sozial- und Vertragsrecht. Doch die europäische Aufsichtsbehörde hat in ihrem Report zwei Optionen ausgemacht, mit denen ein Binnenmarkt herzustellen sei. Die erste ist eine Richtlinie, die einheitliche Regeln für alle existierenden und zukünftigen Altersvorsorgeverträge festlegt. Dabei müsse dem erhöhten Bedarf an Verbraucherschutz Rechnung getragen werden.

Die zweite Option sei eine europäische Regulierung, die Besteuerung und andere Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedsstaaten aufnimmt. Diese müsse eine Übertragbarkeit des angesparten Kapitals und hoch standardisierte Produktregeln gewährleisten.

Eiopa wolle sich auch in Zukunft für die Schaffung eines solchen Binnenmarkts einsetzen, sagt Bernardino. “Our Report should lay the foundation for future EU initiatives aimed at fostering sustainable, adequate and safe pensions for EU citizens.” (ell)

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