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Eiopa bastelt an Einheitsprodukt für die bAV

08.07.2015 – Die europäische Aufsichtsbehörde Eiopa lädt Marktteilnehmer ein, sich an den Diskussionen über ein „Pan-europäisches Pensions-Produkt“ (kurz Pepp) zu beteiligen. Bis zum 5. Oktober können Vorschläge und Anmerkungen aus der Branche eingereicht werden. Das Projekt mutet an wie ein Rückfall in die Zeiten der regulierten Versicherungsmärkte.

Die EU hat vor 21 Jahren den Startschuss zu einer massiven Liberalisierung der Versicherungsmärkte gegeben. Nun beginnt sie, das Rad wieder zurückzudrehen. Angestoßen von der Europäischen Kommission entwickelt Eiopa ein bAV-Produkt, das in ganz Europa funktionieren soll. „Das endgültige Ziel ist, EU-Bürger dazu zu ermutigen, für ein adäquates Alterseinkommen vorzusorgen, mit einem einfachen, transparenten, kosteneffektiven und vertrauenswürdigen Produkt“, teilt Eiopa mit.

Die Kommission will einen einheitlichen Markt für die betriebliche Altersversorgung schaffen. Sie erhofft sich dadurch mehr Mobilität der Arbeitenden über die eigentlichen Landesgrenzen hinaus. Im Juli 2012 hatte die Kommission das Projekt angestoßen, ein Jahr später hat Eiopa ein Diskussionspapier dazu veröffentlicht, im Februar 2014 folgte ein vorläufiger Bericht. Aufgrund dieses Berichts hat die EU-Kommission Eiopa dazu aufgefordert, dies weiter auszuarbeiten. Das Pepp soll verpflichtende Elemente haben und flexibel sein und zudem Verbraucherschutzelemente berücksichtigen. Am 7. September veranstaltet Eiopa dazu ein Arbeitsreffen im Frankfurter Hof. (ba)

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